Optik Pfister

Handlupen

Lesebrillen

Handlupen

Handlupen bestehen meist aus einem runden oder eckigen Lupenglas und einem Haltegriff. Die größeren Ausführungen bezeichnet man als Lesegläser und erlauben das Betrachten mit beiden Augen. Lesegläser haben meist nur eine Vergrößerung von 2,0 - 2,5x.

Die kleineren Lupen haben meist eine höhere Vergrößerung, erlauben aber nur noch den Durchblick mit einem Augen. Für die normale Betrachtung von Schrift eignen sich maximal Vergrößerungen von 3,0 - 3,5x, bei noch höheren Vergrößerungen können nur noch einzelne Buchstaben erkannt werden, das Lesen wird dann extrem schwierig.


Für spezielle Anwendungen (Briefmarken, Mineralien etc.) gibt es dann auch noch Lupen mit höheren Vergrößerungswerten. Je nach Anwendungsgebiet sind hier Vergrößerungen von 5,0 bis weit über 10x möglich.


Einfache Lupen bestehen aus einem Einzelglas, welches Abbildungsfehlern unterworfen ist. Je größer eine Lupe gebaut wird, desto mehr verzeichnet diese, d. h. desto mehr wird die Abbildung zum Rand hin unscharf. Bei hochwertigen Lupen sind mehrere Gläser miteinander verbaut bzw. verkittet. Damit werden Abbildungsfehler vermindert. Diese Lupen werden, je nach Korrektur,  entweder als Achromaten oder Apochromaten bezeichnet.